Wohnen
Vorweg das Wichtigste:
Eine Sorgende Gemeinschaft oder Unterstützungs-Gemeinschaft bedeutet nicht automatisch, dass wir zusammen wohnen oder ein gemeinsames Wohnprojekt starten müssen.
Wohnen ist etwas sehr Persönliches – und oft auch ein größeres Abenteuer.
Unser Ziel ist zunächst ein anderes:
Wir möchten uns in unserem "Quartier" (Stadt, Region, Nachbarschaft) vernetzen, einander unterstützen und ein vertrauensvolles Miteinander aufbauen. Wir möchten also eine Unterstützungs-Gemeinschaft aufbauen.
Gemeinsames Wohnen ist dafür keine Voraussetzung.
Wir sind mobil, flexibel und können uns auch über ein paar Kilometer hinweg wunderbar helfen, besuchen und begleiten. Dabei setzen wir sowohl auf persönliche Treffen als auch auf die Möglichkeiten der digitalen Welt.
Und wer weiß:
Wenn aus dieser Nähe und Verbundenheit irgendwann der Wunsch entsteht, vielleicht doch einmal eine Form des gemeinsamen Wohnens zu entwickeln – dann stehen wir dieser Idee offen und neugierig gegenüber. Alles kann, nichts muss.
So gestalten wir unser Älterwerden gemeinsam – Schritt für Schritt, ganz nach unseren Bedürfnissen.
Wohnprojekte:
"Leider" sind häufig viele angebotene Wohnprojekte mit einer "alternativen" Lebenseinstellung verwoben.
Die Beschreibung von geplanten Wohnprojekte beinhaltet häufig noch weitere Vorstellungen, wie z.B. ökologisch, antikapitalistisch, basis-demokratisch, Auto-frei, inklusiv, vielfältig, ...
Das ist nicht jedermanns Sache, denn es geht ja primär um eine "Unterstützungs-Gemeinschaft" (und sonst nichts).
Spannend wäre halt mal "ein anderes Wohnprojekt" aufzuziehen:
Ein Wohnprojekt ganz bewusst ohne Zusatz-Aspekte wie Ökologie, Kreislaufwirtschaft, Inklusion, Vielfalt, Auto-Freiheit, ... zu betonen oder zu erwarten.
Jede/r lebt sein/ihr Leben (ökologisch oder nicht) aber dennoch wird eine Unterstützungs-Gemeinschaft angestrebt.
Diese Unterstützungs-Gemeinschaft wird gefördert durch "moderne Medien" (App) und auch ein Modell mit "Motivierende Nachbarschaftshilfe" (mit Zeitgutschriften oder ähnliches)
Kernaspekt und damit Haupt-Funktion ist also die gezielte "Förderung von Vernetzung" (und sonst nichts!).
Ein mögliches Wohngebäude zum gemeinsam Wohnen kann dabei zweckmäßig sein und kostengünstig gebaut nach technisch sinnvollen Standards. Und vielleicht ist ökologische Holzbauweise ja auch "sinnvoll" und kostengünstig aber nicht Selbstzweck.
Gemeinschaftsflächen dienen als Hauptzweck der Vernetzung.
Und diese Vernetzung wird gefördert und nicht ökologischer Gartenbau.
Und auch eigene Auto-Parkplätze (am Haus) sind eine persönliche Entscheidung.
Motto ist "Keep it simple" und nicht mit Erwartungen überfrachten, die nachher Konfliktpunkte darstellen können.
Wäre so ein "anderes Wohnprojekt" möglich?
Links:
Dennoch hier einige Links zum Thema "Wohnprojekte:
https://www.ardmediathek.de/video/doku-und-reportage/abenteuer-tiny-house-dorf-unser-neues-leben/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyMjYzODc
https://chrismon.de/kolumnen/wohnlage/56709/wohnen-im-alter-wie-funktioniert-eine-senioren-wg
https://www.metropoljournal.com/lokales/baden-wuerttemberg2/news-mannheim/35140-mannheim-infob%C3%B6rse-%E2%80%9Ewohnperspektiven%E2%80%9C-zeigt-neue-wege-f%C3%BCr-gemeinschaftliches-wohnen-2.html
https://www.mannheim.de/de/nachrichten/informationsboerse-wohnperspektiven-in-mannheim
https://froh2wo.de/